Gewähltes Thema: Lebenszyklusanalyse im nachhaltigen Design. Wir zeigen verständlich, wie fundierte Ökobilanzen Produkte verbessern, Ressourcen schonen und ehrliche Nachhaltigkeit ermöglichen – mit praktischen Beispielen, klaren Impulsen und Einladungen zum Mitmachen.

Methodik und Datenqualität im Fokus

Primärdaten aus der eigenen Produktion sind Gold wert, doch geprüfte Sekundärdaten ergänzen verlässlich. Wichtig sind Repräsentativität, Aktualität und Konsistenz, damit Hotspots realistisch sichtbar werden und Prioritäten sinnvoll gesetzt werden.
Kein Datensatz ist perfekt. Sensitivitätsanalysen zeigen, wie stabil Ergebnisse bleiben, wenn Annahmen variieren. Dokumentierte Transparenz schafft Vertrauen und lädt Stakeholder ein, Erkenntnisse gemeinsam zu validieren und zu verbessern.
Wenn Informationen fehlen, helfen konservative Annahmen und klare Quellenangaben. So bleiben Berichte glaubwürdig. Schreiben Sie uns, welche Tools Ihnen helfen, Datenqualität zu sichern, und wir teilen bewährte Vorgehensweisen aus der Praxis.
Neben Treibhauspotenzial zählen auch Versauerung, Eutrophierung, Wasserverbrauch und Ressourcenknappheit. Eine ausgewogene Sicht verhindert, dass Verbesserungen an einer Stelle unsichtbare Schäden an anderer Stelle verursachen.

Fallbeispiel: Ein Stuhl neu gedacht

Im ersten Prototyp dominierte Aluminium wegen der Stabilität. Die Analyse zeigte jedoch hohe Herstellungswirkungen. Rezyklierter Kunststoff mit Glasfaser erfüllte die Leistung und senkte die Klimawirkung deutlich – bei vergleichbarer Haltbarkeit.

Fallbeispiel: Ein Stuhl neu gedacht

Sichtbare Schraubverbindungen statt verklebter Nieten ermöglichten den Austausch einzelner Teile. Das verlängerte die Nutzungsdauer und verbesserte die Recyclingfähigkeit erheblich, was die Gesamtbilanz über den gesamten Lebenszyklus spürbar entlastete.

Fallbeispiel: Ein Stuhl neu gedacht

Flach verpackt, stapelbar transportiert, mit klaren Pflegehinweisen: Die größten Einsparungen entstanden überraschend in der Logistik und Nutzungsphase. Kommentieren Sie, welche Maßnahmen Ihnen halfen, reale Alltagswirkungen zu reduzieren.
Rezyklate und Gutschriften korrekt bewerten
Wer Recyclingströme realistisch modelliert, vermeidet doppelte Gutschriften. Wichtig sind Qualitätserhalt, Verluste und Substitutionseffekte. So lässt sich nachvollziehen, wann recyceltes Material echte Vorteile bringt und wann nicht.
Reparierbarkeit als Emissionsbremse
Austauschbare Komponenten und modulare Konstruktionen verlängern Lebensdauern. Die Analyse zeigt: Jede vermiedene Neuanschaffung spart Herstellungsemissionen. Teilen Sie Reparaturgeschichten – Ihre Praxis liefert inspirierende Argumente fürs nächste Design.
Produktservice statt Besitz
Nutzungsmodelle mit Rücknahme senken Streuverluste und sichern Materialien am Lebensende. Mit begleitender Ökobilanz bleiben Effekte messbar, wodurch Geschäftsmodell und Gestaltung gemeinsam ökologisch belastbar werden.

Ergebnisse transparent kommunizieren

Umweltinformationen klar aufbereiten

Grafische Übersichten, kurze Kernaussagen und nachvollziehbare Methodik schaffen Vertrauen. Kennzahlen ohne Kontext führen in die Irre. Erklären Sie Annahmen, Grenzen und Unsicherheiten, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.

Storytelling mit Substanz

Eine gute Geschichte verbindet Herz und Zahl: Warum eine Schraube statt Kleber die Bilanz verbessert, bleibt im Gedächtnis. Erzählen Sie Ihre eigenen Aha-Momente und inspirieren Sie andere zum Nachmachen.

Mitmachen erwünscht

Abonnieren Sie unseren Newsletter, kommentieren Sie Fragen und senden Sie Fallbeispiele. Gemeinsam bauen wir eine Bibliothek aus Erfahrungen, die nachhaltiges Design greifbar und für alle leichter umsetzbar macht.
Wreibo
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